Webforum Foren-Übersicht Webforum
Webforen der Universität Duisburg-Essen
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
John J. Rambo
Member
Member


Anmeldungsdatum: 05.07.2007
Beiträge: 215
Wohnort: New-Village

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 14:41    Titel: Infos der letzten Vorlesung Antworten mit Zitat

Hey Leute,

liege mit ner megamäßigen Erkältung krank im Bett und wollte die Bazillen nicht im Audimax verteilen. Jetzt bin ich auf Eure Hilfe angewiesen.

Welche Folien wurden heute behandelt? Welche wurden ausgelassen? Welche wurden besonders ausführlich behandelt? Was wurde zur Klausur gesagt? Wurde ein Hinweis gegeben, was man sich nochmal genau angucken sollte? usw.

Wäre über jeden Hinweis sehr dankbar und eine Zusammenfassung der letzten Vorlesung würde ich auch nicht ausschlagen.

MfG
John
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
samesore
Senior-Member
Senior-Member


Anmeldungsdatum: 14.09.2008
Beiträge: 798

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

@ John Rambo

Wenn du die Mitschriebe brauchst, dann musst du erst Morgen früh damit rechnen (eher werde ich mit dem Tippen nicht fertig sein) Wink

Die Frau Schmitz hat etwas über die Klausur gesagt:
- Wahr/ Falsch Aussagen (10 Punkte) --> kein Punkteabzug bei falschen Antworten.
- Multiple Choice (10 Punkte) --> Punkteabzug bei falsches Ankreuzen
- Kurzfrage (10 Punkte)
- Langfrage (30 Punkte).

Sie hat Themen ausgegrenzt, die sie in der Vorlesung nicht behandelt hat:
1) Pims Studie
2) Waterman ...
--> nur Erfahrungskurve kommt dran

Der Steffenhagen Ansatz musst du durcharbeiten (ist alles Klausurrelevant).
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
John J. Rambo
Member
Member


Anmeldungsdatum: 05.07.2007
Beiträge: 215
Wohnort: New-Village

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Info, das hört sich doch schon mal gut an.

Hat sie es denn bis zur letzten Folie geschafft, also bis Kapitel 4.3?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
samesore
Senior-Member
Senior-Member


Anmeldungsdatum: 14.09.2008
Beiträge: 798

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sie hat auch die letzte Folie bearbeitet.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
samesore
Senior-Member
Senior-Member


Anmeldungsdatum: 14.09.2008
Beiträge: 798

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Positionierung:
Wo wollen wir uns positionieren?
Man positioniert seine Waren an eine Stelle in den Wahrnehmungsraum, der ausgerichtet ist, an bestimmte Dimensionen (Spezialisierungsgrad/ Preisstellung)
- Es existieren bestimmte Idealmarken für bestimmte Kundensegmente
- Je näher die Marken aneinadner liegen, desto höher ist die Ähnlichkeit (sin sind untereinander austausbar) und es herrscht ein hoher Wettbewerb (Konkuurenzbeziehung)

- Wer Timotei kauft, der kauft auch Schamtu (versprechen ähnliche Nutzen)
- Konzentrierte Positionierung vs. Universale P.
Ich konzentriere mich auf einen Nutzenmerkmal (Gegensatz zu Universalpositionierung--> ich etabiliere mich als Alleskönner --> alle Nutzenmerkmale versuche ich stark zu erscheinen. Gefahr dieser Strategie ist, dass ich die Spezialisten mit günstigeren Preis unterliegen bin)
- Multimarke: unterschiedliche Nutzenelemente mit unterschiedlichen Marken (Ferrero/ Hanuta; Rahma/ du darfst)
- Imitation: ich imitiere --> macht es Sinn bestimmte Nutzenversprechen (Herstellermarke) zu imitieren und dafür niedrigeren Preis zu verlangen?
Ich positioniere mich an andere Stelle und hebe mich ab.
Gebrauchsnutzen: Darauf abstellen heißt, dass man mit meinem Produkt kein Probleme hat.
Erlebnisnutzen: Wir stellen ein Erlebnis im Mittelpunkt (zentraler Nutzenversprechen)-->
Auto günstige Spritverbrauch/ Sicherheit vs. Schönes Auto/ Eindruck im sozialen Umfeld.
Beide Positionierungen für alle Produkte umsetzen bildet strategische Entscheidung.
- Wie sollen Kunden meine Leistungen erleben/ wahrnehmen?

Kapitel 3.4.2
Generische / Hybride Strategien:

Im Zusammenhang mit generischen Strategie kommen wir auf Porter zurück. Wenn du als Unternehmer erfolgreich bist, dann musst du attraktive Branchen identifizieren. Modell zur Identifizierung attraktiver Branchen (5-Forces - Ansatz von Porter).
- In dieser Branche musst du eine überlegene Wettbewerbsposition erzielen.
Generische Wettbewerbsstrategie nach Porter:
Ich brauche einen Wettbewerbsvorteil. Wie kannst du denn erzeilen?
zwei WEGE:
1) durch Differenzierung (aus Kundensicht einzigartige Leistung um in Wettbewerb zu profilieren)
2) den Kunden den niedrigsten Preis anbieten mit Voraussetzung die geringsten Kosten zu haben, die du in Form des niedrigsten Preis an den Kunden weitergibst.
Entscheidung treffen: für Gesamtmarkt/ Gesamtbranche/ Leistungssegment konzentrieren und Schwerpunkte setzen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
samesore
Senior-Member
Senior-Member


Anmeldungsdatum: 14.09.2008
Beiträge: 798

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Differenzierung: wir bieten Kunden einzigartiges Produkt, haben einen Leistungsvorsprung gegenüber Konkurrenten: Kunden sind bereit dafür einen höheren Preis zu zahlen. Kosten spielen eine untergeordnete Rolle --> Ziel ist es eine überlegene Leistungsvorsprung aus Kundensicht zu generieren.

Kostenführerschaft: Wir bieten einen ähnlichen Produkt zur Konkurrenz, das aber zu einer deutig niderigeren Preis. Kunde hat bestimmte Anforderungen an das Produkt (Standardprodukt) . Wir setzen Kostenfüher intern um--> Kosten günstiger bei der Herstellung des Standardproduktes, diese weitergeben an den Kunden in Form niedrigere Preise, damit er uns abkauft.

Kritik an Portersaussage:
man sollte sich entscheiden, entweder Differenzierung oder Kostenführerschaft (Alternativen--> schließen einander aus).

Stuck in the middle:
Kritikbereich (Stuck in the middle)--> wir haben keine der beiden generischen Strategien umgesetzt. Man kann nicht die beste Leistung zu niedrigsten Preis anbieten. Nischenanbieter sind besser, weil sie exklusive Produkte anbieten und wir können sie nicht vom Markt verdrängen. Deren Qualität ist uns überlegen.

Womit kennzeichnen sich Differenzierung von Kostenführerschaft (hier im Skript ergänzen)
1) Konvexitätshypothese: entweder das eine oder das andere , nicht miteinander vereinbar --> nicht jeder kann sich eine Porsche leisten. Mit Differenzierung braucht man niedrigen Marktanteil, weil es für bestimmte Gruppen der Nutzen nicht reizvoll ist.

2) Konsistenzhypothese: Maßnahmen sind nicht konsistent, sondern widersprechen sich--> ständige Innovationen führt zu Kostenintensivität und mit Kostenführerschaft nicht vereinbar.

3) ... hypothese: wenn über eine Strategie profiliere --> dann alle Prozesse darauf ausrichten, entweder auf Kostenführerschaft oder Differenzierung, weil ich nur eine Organisationsstruktur habe.

--> es geht nicht beiden : man verlangt von Unternehmen sich zu entscheiden.


Zuletzt bearbeitet von samesore am 16.05.2011, 22:50, insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
samesore
Senior-Member
Senior-Member


Anmeldungsdatum: 14.09.2008
Beiträge: 798

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

In der Literatur versucht man Porter zu widersprechen und gibt Beispiele (McDonalds/ Citibank)
- ist die Ausschließlichkeit zutreffend?
- Mit dieser Frage beschäftigt sich hybride Strategien.
- Wie verbinde ich Kostenführerschaft und Differenzierung?
- soll man Strategien simultan (gleichzeitig) oder nacheinander (outpacing) verbinden?

- Es hängt davon ab ob ich ein Innovator/ Immitator bin.
- Beginne mit Innovator:
in Automobil gibt es eine neue Antriebsvariante (Elektroauto) --> das Unternehmen ist gut beraten mit Differenzierungsstrategie zu beginnen. Diese Innovationsleistung wird vom Kunden als Nutzen empfunden.
- Kundenvorteil anbieten, der Anbieter benutzt diese Zeit um hohe Cash Flows/ Preise zu realisieren. Gleichzeitig entwickelt er Standards und sucht nach Möglichkeiten die Kosten der Produktion zu senken (in der Zeit als Einzelanbieter).
Wenn Immitatoren auf den Markt auftreten, kann der Innovator diese Kostensenkungen über entsprechender Preise anbieten --> dadurch hat man "Outpacing - Strategie"


- Beginne als Immitator: ich habe mich mit einem Produkt beschäftigt und versuche das innovative Produkt zu niedrigere Preise anzubieten. Ich biete Standardisierte Massenprodukte an. An einem Punkt kann ich keine Preissenkung vornehmen (ausgereizt) --> ich versuche die Qualität meiner Proukte zu heben, in dem ich das Angebot differenziere.


3.4.2 --> Ex-Ante= vorab bestimmen, wann man die Strategie wechseln muss.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
samesore
Senior-Member
Senior-Member


Anmeldungsdatum: 14.09.2008
Beiträge: 798

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Konkurrenzverhalten:
1) aktives Verhalten
2) passives Verhalten a) Wettbewerbsautonomo b) Wettbewerbsignorant

passiv: ich kümmere mich um die Konkurrenz nicht, wider implizit noch explizit. Ich entwickele im Kern kein strategisches Verhalten bezüglich des Konkurrenten
Woran kann es liegen? Der Konkurrent ist Monopolist (hat starke Marktstellung --> autonomen Wettbewerber)
- ignorantes Verhalten: Bedeutung der Konkurrenz nicht erkennen, ich kann mich mit ihm nicht auseinandersetzen

aktives Verhalten: ich versuche ständig nach neuen Produkte/ Märkte/ Prozesse ausschau zu halten
Ich unterscheide mich vom Konkurrenten, in dem ich immer was neues mache.

Konkurrenten immitieren: ich übernehme das, was Konkurrenz gemacht hat (ahme Technologien/ Produkte nach).

immitativ: zwei Typen
1) meidende : ich reagiere auf das Verhalten des Konkurrenten und vermeide offensives Verhalten --> lasse den Konkurrenten den ersten Schritt machen.
2) wettbewerbstellend: ich agiere frühzeitig

Ausweichend: innovativ frühzeitig Angriffe zu entgehen: immer neue Produkte entwickeln um den Markt zu verlassen.
oder
anpassen: eigene Marktposition halten, man reagiert auf Attacken der Konkurrenz und passt sich diese an.

Direktangriff: direkt den Konkurrenten in seinem Hauptleistungsbereich angreifen und seine Marktposition erschüttern.
Umzingelung: direkte Angriff+ zusätzliche qualitative Marken--> er wird nicht besser sein als meiner Mare, noch günstiger als meiner anderen Handelsmarken werden --> er ist umzingelt.

Flankenangriff: ich attackiere ihn, wenn ich weiß, dass seine Service sehr schlecht ist, in dem ich das gleiche Leistungsangebot, aber mit perfektem Service anbiete.
Ich schaue: wo ist die schwächste Stelle des Konkurrenten? versuche mich dort zu verbessern und ihn zu attackieren.

Kooperation: Mit anderen versuche ich zu kooperieren, dadurch Renditeerzielen, die ich alleine nicht erzielen kann. Bin selber schwach und kann es mit dem Konkurrenz nicht aufnehmen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
samesore
Senior-Member
Senior-Member


Anmeldungsdatum: 14.09.2008
Beiträge: 798

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

ethnozentrisch= Am Stammland orientieren -> Marketingkonzept des Heimats auf Auslandsmärkte anwenden.
geozentrisch orientiert= globale/ Weltmarktorientierung --> ich habe hohen Standardisierungsgrad, orientiere mich an den Weltmarkt, ich entwickele standardisierte Marketingkonzepte und wende es überall.
Regiozent. Orientierung= Ländergruppenorientierung

Schritt 1) führe internationale Segmentierung durch und versuche unterschiedlichen Länder in homogene Ländergruppen/ Segmente

Schritte 2) bearbeite verschiedene Ländergruppen differenziert

Polyzentrisch orientier. = Ziellandorientierung --> jeder Ländermarkt differenziert bearbeiten: Marketingkonzept für Kalifornien, ein anderes für Floridaa.

Vorteile der Standardisierung: Kostenvorteile realisieren. Erfahrungskurveneffekte realisieren. Negativ: hohes Risiko, wenn man Wettbewerb berücksichtigt --> lokale Anbieter in einzelnen Märkten sind besser als ich.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehen Sie zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Yg/u nicht mitmachen.