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Marc Bohn
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Anmeldungsdatum: 24.10.2003
Beiträge: 51
Wohnort: Neuss

BeitragVerfasst am: 22.04.2005, 10:06    Titel: Betrug bei Hausarbeit Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich möchte gerne folgendes zur Diskussion stellen:

Bei den Sowis hat es wieder einmal einen Betrugsversuch (Hausarbeit) gegeben. Die derzeitige Studienordnung sieht hierzu keine Sanktionen vor (mit der Ausnahme, dass der Betrüger keinen Schein erhält)! Sollte man eurer Meinung nach in zukünftigen Studienordnungen mögliche Sanktionen einbauen? Es wäre z.B. möglich, den Betrüger nicht mehr zu Prüfungen zuzulassen, was dann das Ende seiner Studienlaufbahn (jedenfalls in diesem Studiengang) bedeuten würde!

Ich persönlich würde so eine Konsequenz für gerecht halten, denn schließlich ist es ja auch ein Betrug an allen Kommilitoninnen und Kommilitonen, die sich ihre Scheine redlich verdienen!

Wie gesagt, ich würde nur gerne eure Meinung dazu erfahren!

Gruß
Marc
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SwordMaster
Gast





BeitragVerfasst am: 22.04.2005, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Also für Sanktionen bin ich natürlich auch, aber muss es gleich das endgültige Aus sein? So eine gelbe Karte würde doch eigentlich schon ausreichen. Aber was man da so genau nehmen könnte, fällt mir spontan auch nicht ein.
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Sophie
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Anmeldungsdatum: 10.02.2004
Beiträge: 1641
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 22.04.2005, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht könnte man das ja nach dem Studiumsstand ausrichten. Ein Grundstudiumsstudent (bzw. bis zu einer gewissen Semesterzahl) bekommt eine Verwarnung und vielleicht Prüfungsverbot beim jeweiligen Dozenten, oder alternativ ein Semster komplett.
Im Hauptstudium finde ich zumindest Zeitweise eine Prüfungssprerre für mehr als angebracht, denn dann sollte man wirklich wissen, was man da tut. Einem Anfänger kann man vielleicht noch zugute schreiben, dass er sich der Ernst der Lage nicht bewusst war. Event. auch ganz, bzw. Exmatrikulierung
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mickey_philosophos
Senior-Member
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Anmeldungsdatum: 16.10.2003
Beiträge: 994
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 22.04.2005, 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

also eine gelbe karte halte ich fuer keine gute idee. es sollte einfach darauf hingewiesen werden, dass bei betrug sofort schluss ist mit lustig, so dass niemand sagen kann er hat es nicht gewusst. eine gelbe karte waere sonst ein freifahrtschein. es ist ja immer ein risiko das man eingeht wenn man schummelt, und dieses ist umso groeßer, wenn man weiß das studium kann nicht fortgefuehrt werden. das sollte doch jeden motivieren, sowas garnicht erst zu versuchen?!
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Michael Kersken
Senior-Member
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Anmeldungsdatum: 18.10.2004
Beiträge: 619
Wohnort: Dinslaken

BeitragVerfasst am: 22.04.2005, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, dass eine "gelbe Karte", welche ein "Sperrsemester" zur Folge hätte, heutzutage Abschreckung genug sein sollte. Dies zumindest als Strafmaß im Grundstudium. Im Hauptstudium würde auch ich dafür plädieren, dass dem/der entsprechenden Studierenden nach einer Anhörung, die ihn/sie nicht von der Schuld freispricht, die Exmatrikulation ins Haus steht.
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Cupido
Gast





BeitragVerfasst am: 22.04.2005, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denk auch, dass es zu extrem ist den Betreffenden gleich zu exen. Sophies Vorschlag find ich auch nicht schlecht.
Und man muss auch folgendes bedenken: allein die Tatsache, dass man erwischt wurde und die damit verbundenen Peinlichkeiten sind vielleicht schon Strafe genug (gerade für Erstsemestler). Und kommt sowas erstmal raus, hat man sowieso Mühe das Vertrauen der Profs wiederzugewinnen. Sowas macht ja sicherlich schnell die Runde.
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mickey_philosophos
Senior-Member
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Anmeldungsdatum: 16.10.2003
Beiträge: 994
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 22.04.2005, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

die frage ist doch, was will man erreichen? wenn man erreichen will, dass leute nicht abschreiben, dann sollten die konsequenzen wenn sie es doch tun, schwerer wiegen, als der nutzen wenn man nicht erwischt wird. natuerlich sollte man ganz klar jedem studi sagen was passiert "wenn". dann kann sich jeder entscheiden ob er das risiko eingeht. sollange das risiko gering ist, sprich "gelbe karte" oder "dudu" hat doch jeder die chance eines - fast folgenlosen - freiversuchs.
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calvinhobbes
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Anmeldungsdatum: 30.10.2003
Beiträge: 56
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 27.04.2005, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Das beste Druckmittel ist doch mehr Arbeit?

Vielleicht kann der Betrug durch eine vollwertige zusätzliche Fachprüfung beim selben Prof, mit dem man Stress hatte, in die PO einbauen? So muss der Schuldige mehr ARbeit leisten, zusätzlich auf dem Themengebiet, wo er versagt hat und das ganze bei dem Prof, bei dem die Hausarbeit geschrieben wurde.
Hat den Vorteil, dass man seinen Fehler immer noch ausbügeln kann - allerdings nur nachdem man sich den A.... aufgerissen hat. Und sollte ne gute Note rauskommen, hat der Dozent auch wieder Frieden geschlossen mit dem Schuldigen. Allerdings wenn, dann sollte das ganze als zusätzliche Fachprüfung dienen.
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Haselhörnchen
Member
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Anmeldungsdatum: 02.06.2004
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 27.04.2005, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

calvinhobbes hat folgendes geschrieben::
Das beste Druckmittel ist doch mehr Arbeit?

Vielleicht kann der Betrug durch eine vollwertige zusätzliche Fachprüfung beim selben Prof, mit dem man Stress hatte, in die PO einbauen? So muss der Schuldige mehr ARbeit leisten, zusätzlich auf dem Themengebiet, wo er versagt hat und das ganze bei dem Prof, bei dem die Hausarbeit geschrieben wurde.
Hat den Vorteil, dass man seinen Fehler immer noch ausbügeln kann - allerdings nur nachdem man sich den A.... aufgerissen hat. Und sollte ne gute Note rauskommen, hat der Dozent auch wieder Frieden geschlossen mit dem Schuldigen. Allerdings wenn, dann sollte das ganze als zusätzliche Fachprüfung dienen.



Und du meinst, dass der Prof dann unvoreingenommen in die Prüfung geht? Das glaubst du doch wohl selber nicht. Wobei man das Verhalten teilweise nachvollziehen könnte... trotzdem ist dann schwer feststellbar, inwiefern die Benotung der zusätzlichen Prüfung fair bzw. angemessen ist. Klar, das ist bei den regulären Prüfungen auch so, aber bei dieser "Straf-Prüfung" isses doch sehr wahrscheinlich, dass der Student sich ungerecht behandelt vorkommt, sollte eine schlechte Note dabei rauskommen.
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mickey_philosophos
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Anmeldungsdatum: 16.10.2003
Beiträge: 994
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 27.04.2005, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

dem kann ich mich nur anschließen. hey, mir ist da grade ne gute idee gekommen. man koennte ja die regelstudienzeit dieser leute verkuerzen. oder gleich mit studiengebuehren belegen. hehe.
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Sophie
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Anmeldungsdatum: 10.02.2004
Beiträge: 1641
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 27.04.2005, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

ist es möglich bei der Diskussion ernst zu bleiben? Danke
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mickey_philosophos
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Anmeldungsdatum: 16.10.2003
Beiträge: 994
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 27.04.2005, 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

es waere zumindest ein kompromiß. leider beguenstigt er aber leute, die sich studiengebuehren leisten koennen. also doch nur die regelstudienzeit um jeweils ein semester verkuerzen, und wer dann nicht fertig ist: bye!
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Haselhörnchen
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Anmeldungsdatum: 02.06.2004
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 28.04.2005, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

mickey_philosophos hat folgendes geschrieben::
es waere zumindest ein kompromiß. leider beguenstigt er aber leute, die sich studiengebuehren leisten koennen. also doch nur die regelstudienzeit um jeweils ein semester verkuerzen, und wer dann nicht fertig ist: bye!



Oh ja, wenn ich mir Studiengebühren leisten kann, wär ich echt "scharf" drauf, ab dem 2. Semester Gebühren zu bezahlen, weil ich in ner Hausarbeit im 2. Semester beschissen hab... Rolling Eyes Nee, is klar...

Zumal das ja vom Verhältnis her total unharmonisch wäre... denkst du, dass Studiengebühren gerechtfertigt wären für einen Betrug? Ich nicht.

Und was heißt
mickey_philosophos hat folgendes geschrieben::
und wer dann nicht fertig ist: bye
? Nur, weil man die Regelstudienzeit übertritt, ist man noch lange nicht weg vom Fenster bzw. von der Uni...
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mickey_philosophos
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Anmeldungsdatum: 16.10.2003
Beiträge: 994
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 28.04.2005, 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

also je oefter ich darueber nachdenke, desto mehr bin ich der meinung, dass es garnicht so verkehrt waere. wenn jemand meint er koenne zeit sparen, und mal schnell eine hausarbeit kopieren, dann muss er in noch kuerzerer zeit das tun, wofuer die ehrlichen leute sich (mehr) zeit lassen koennen.
das mit dem "bye" ist doch ganz klar, eine verkuerzung der regelstudienzeit haette doch keinen effekt, man wird ja nicht erschossen wenn man laenger studiert, und die studiengebuehren wollten wir ja außen vor lassen, also muesste die letzte chance fuer die person darin bestehen, sich mal wirklich hinzusetzen, und in kuerzer zeit sein studium durchzuziehen. klingt sicher hart, aber hey(!), da hat jemand betrogen!
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Sophie
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Anmeldungsdatum: 10.02.2004
Beiträge: 1641
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 28.04.2005, 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin zwar auch für eine Verschärfung, aber das finde ich dann doch viel zu krass. Die Durchschnittsstudienzeit liegt immerhin bei 17-18 Semester. Das heisst, der jenige hätte nichtmal die Hälfte der Zeit.
Und man darf auch nicht vergessen, dass derjenige sich auch selbst ins Fleisch schneidet. Schliesslich dienen Seminare als Übung. Und Betrug bei einer solchen Übung ist denke ich nicht mit Betrug bei einer Prüfung zu vergleichen.
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