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ShawnD.
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Anmeldungsdatum: 09.02.2004
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 25.11.2012, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

a) Ja! §32d Abs. 2Nr. 3

§ 19 118.964
§20 + 72.195 (60% Dividende)

=z.v.E. = 191.351

ESt: (0,42*191.351-8172)= 72195
SolZ: 3.970,73

Gesamtbelastung wäre dann: 135.520,73


b) §18 : Einkünfte aus freiberufliche Tätigkeit: Arzt
und nicht § 15, da er keine gewerblichen Einkünfte erzielt.
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Tray
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Anmeldungsdatum: 10.02.2010
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 25.11.2012, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

bist du dir sicher, dass man die dividende einer haupteinkunftsart zuordnen kann?
ich bin der meinung, dass das nicht geht, da eine haupteinkunftsart betriebsvermögen voraussetzt, was der arzt ja selber nicht hat, sondern nur die kapitalgesellschaft
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ShawnD.
Senior-Member
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Anmeldungsdatum: 09.02.2004
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 25.11.2012, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Sicher bin ich mir nicht, aber im § 32 d Abs.2 Nr 3 steht doch:

Absatz 1 (0,25 Abgeltungsteuer) gilt nicht auf Antrag für Kapitalerträge im Sinne des §20 Absatz 1 Nr1 und 2 aus einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, wenn der Steuerpflichtige im Veranlagungszeitraum , für den der Antrag erstmals gestellt wird, unmittelbar oder mittelbar

a) zu mindestens 25 Prozent an einer Kapitalgesellschaft beteiligt ist oder
b) zu mindestens 1 Prozent an der Kapitalgesellschaft beteiligt und beruflich für diese tätigt ist.

Er kann halt einen Antrag stellen und der Fiskus prüft dann, ob dies für ihn von Vorteil ist (Günstigerprüfung).

Meiner Meinung nach geht es hier nicht um den §20 Abs. 8.
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Tray
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Anmeldungsdatum: 10.02.2010
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 25.11.2012, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

stimmt, mein fehler
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Cashflow
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Anmeldungsdatum: 06.03.2012
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 07.12.2012, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

man kann die dividende keiner haupteinkunftsart zuordnen, da man nur einkünfte aus §19 hat. in 20 (Cool steht eben nicht 19er drinne, daher bleiben sie 20ger.

es ist aber richtig das man das teileinkünfteverfahren nach 32d anwenden KANN. bringt aber kein besseres ergebnis.
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mr smith
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Anmeldungsdatum: 14.02.2012
Beiträge: 96

BeitragVerfasst am: 08.12.2012, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

@ShawnD wie kommst du auf 72195 (60% von Dividende)?
Die DIvidende is doch 120645 oder? Dann hab ich 72387 raus
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ShawnD.
Senior-Member
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Anmeldungsdatum: 09.02.2004
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 09.12.2012, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Muss mich vertippt haben, ist natürlich 72.387. Danke!
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ogolabek
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Anmeldungsdatum: 06.12.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 09.12.2012, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

also wenn er Arzt ist und ein Einzelunternehmen gründen will, muss er Gewerbesteuer zahlen???? Wenn ja, warum dann kein Freibetrag von 24500 ???
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Shnixx
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 29
Wohnort: Ratingen

BeitragVerfasst am: 09.12.2012, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Freibetrag wird nur bei der Ermittlung der Gewerbesteuer abgezogen. Freiberufler sind nicht gewerbesteuerpflichtig.
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Frour1980
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Anmeldungsdatum: 17.01.2018
Beiträge: 5
Wohnort: Offenbach-Hundheim

BeitragVerfasst am: 27.01.2018, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Tim K. hat folgendes geschrieben::
ganz einfach, ein arzt hat einkünfte aus selbstständiger arbeit (§18 abs. 1 nr.1 estg), ein erfinder führt einen gewerbebetrieb und hat damit gewerbliche einkünfte. Dafür einfach gut

und da der arzt somit keine gewerblichen einkünfte hat, kann bei der gewerbesteuer auch kein freibetrag abgezogen werden, da nicht vorhanden


Da kann ich dir nur zustimmen! Very Happy
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