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Cereal Killer
Gast





BeitragVerfasst am: 19.07.2006, 15:07    Titel: Mehrwegeausbreitung & Beobachtungsraum Antworten mit Zitat

Hallo!

ausgehend von Klausur 2.9.04 Aufgabe 2.6:

Soll in dieser Teilaufgabe wieder von einer Zweiwegeaausbreitung ausgegangen werden oder gilt die Voraussetzung, dass "für die folgenden Betrachtungen [...] ein vereinfachter Mobilfunkkanal angenommen" wird, so wie vor Unteraufgabe 2.4 beschrieben?

Geht man von 2 Wegen und identischen Verzögerungen aus: was passiert bei der Überlagerung von zwei 1 (d.h. es wir über jeden Weg eine 1 übertragen)?

best regards
ck
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christoph.spiegel
User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ausgehend von Klausur 2.9.04 Aufgabe 2.6:

Soll in dieser Teilaufgabe wieder von einer Zweiwegeaausbreitung ausgegangen werden oder gilt die Voraussetzung, dass "für die folgenden Betrachtungen [...] ein vereinfachter Mobilfunkkanal angenommen" wird, so wie vor Unteraufgabe 2.4 beschrieben?


Stimmt, das ist nicht ganz eindeutig. Es ist hier wieder von der ursprünglichen Konfiguration mit zwei Wegen auszugehen; die Annahme des vereinfachten Mobilfunkkanals gilt nur für die Unteraufgaben 2.4 und 2.5.

Zitat:
Geht man von 2 Wegen und identischen Verzögerungen aus: was passiert bei der Überlagerung von zwei 1 (d.h. es wir über jeden Weg eine 1 übertragen)?


Das hängt natürlich ganz grundsätzlich davon ab, wie die binären Quellsymbole 0 und 1 "in der Luft" repräsentiert werden. Allgemein ist für den Fall des gleichzeitigen Eintreffens der Kanalantworten von einer additiven Überlagerung der Teilempfangssignale auszugehen (so wie im Blockschaltbild dieser Aufgabe auch kenntlich gemacht).
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Cereal Killer
Gast





BeitragVerfasst am: 24.07.2006, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

wird w2 denn vollständig durch den butterfly beschrieben oder ist es nötig für w2a und w2b jeweils getrennt die übergangswahrscheinlichkeiten zu betrachten?

wenn die übergangsw'keiten für w2a und w2b getrennt gelten:
wie berechnet mann dann die Anzahl der Elemente im Beobachtungsraum?
Hat man dann im Prizip zwei Butterflys nach Bild 2 hintereinander?
Werden die beiden W'keiten einfach addiert?

gruß
ck
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christoph.spiegel
User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 25.07.2006, 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

Cereal Killer hat folgendes geschrieben::
wird w2 denn vollständig durch den butterfly beschrieben oder ist es nötig für w2a und w2b jeweils getrennt die übergangswahrscheinlichkeiten zu betrachten?


"Die Verzögerungen der beiden Wege w1 und w2 sind beschrieben mit tau_1 und tau_2. Bei dem Weg w1 und den Teilwegen w2a und w2b handelt es sich um unkorrelierte binäre Kanäle mit den in Bild 2.2 gezeigten Übergangswahrscheinlichkeiten."

So der Text in der Aufgabenstellung. Also gilt Bild 2.2 für w1 als auch jeweils für die Teilkanäle w2a und w2b.

Zitat:
wenn die übergangsw'keiten für w2a und w2b getrennt gelten:
wie berechnet mann dann die Anzahl der Elemente im Beobachtungsraum? Hat man dann im Prizip zwei Butterflys nach Bild 2 hintereinander? Werden die beiden W'keiten einfach addiert?


Genau, zwei hintereinander!
Man kann die zwei Teile dann zu einem "Gesamtkanal" w2 zusammenfassen, indem man sich überlegt, wie man unter der Voraussetzung eines Quellsymbols zu den beiden Ausgängen gelangt (bei zwei Teilwegen gibt es für jede der vier möglichen Kombinationen ri|mi nun zwei Möglichkeiten, durch die Diagramme zu "laufen"!), z. B. für p(r0|m0): beide Kanäle lassen das Quellsymbol unverfälscht durch (0,36) oder der erste Kanal verfälscht von 0->1, der zweite von 1->0 (0,08 ). Die Wahrscheinlichkeiten für diese beiden Möglichkeiten werden dann addiert.
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Cereal Killer
Gast





BeitragVerfasst am: 25.07.2006, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

___ Idea ___

bedankt! Smile
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christoph.spiegel
User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 26.07.2006, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Gerne doch -

und morgen viel Erfolg bei der Prüfung!

Viele Grüße!
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Cereal Killer
Gast





BeitragVerfasst am: 27.07.2006, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

soo... die klausur hat, denke ich, ganz gut geklappt.

dennoch ist mit eine sache noch nicht ganz klar:

wenn sich nun auf einem 2-wege kanal am ende zwei eines additiv überlagern, kommt nach der muserlösung der rechenübung (07.08.2001, aufgabe 3.2) eine "2" als ausgangswert dazu.

wieviel sinn macht das?
der ML-detektor entscheidet doch eh nach schwellwert... die "2" kann doch dann gar nicht als 2 erkannt werden, oder?

gruß
ck
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christoph.spiegel
User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 27.07.2006, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Cereal Killer hat folgendes geschrieben::
der ML-detektor entscheidet doch eh nach schwellwert... die "2" kann doch dann gar nicht als 2 erkannt werden, oder?


Warum eine "2" erkennen wollen, wenn die Quelle nur "0" oder "1" sendet? Es geht doch lediglich darum, welche Entscheidung der Detektor für welches Element des Beobachtungsraums treffen wird. Wenn die "2" ankommt, ist es für den Fall des gegebenen Kanals am wahrscheinlichsten, dass die Quelle die "1" emittiert hat.
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Cereal Killer
Gast





BeitragVerfasst am: 28.07.2006, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

ja... eben.

warum ist die "2" laut o.g. musterlösung dann ein weiteres element des beobachtungsraums, wenn man sie doch gar nicht beobachten will und sie vom detektor eh nur als irgendwas größer oder gleich 1 erkannt wird!?
die 2 wird also eigentlich gar nicht beobachtet! Wink
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christoph.spiegel
User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2006
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 29.07.2006, 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Cereal Killer hat folgendes geschrieben::
warum ist die "2" laut o.g. musterlösung dann ein weiteres element des beobachtungsraums, wenn man sie doch gar nicht beobachten will und sie vom detektor eh nur als irgendwas größer oder gleich 1 erkannt wird!?
die 2 wird also eigentlich gar nicht beobachtet! Wink


Doch, natürlich ist {0, 1, 2} die Menge der Elemente des Beobachtungsraums. Allerdings muss man unterscheiden zwischen den Quellsymbolen, die detektiert werden sollen, und den Symbolen, die durch den Einfluss des Kanals am Detektoreingang beobachtet werden. Es existieren also drei mögliche Symbole am Detektoreingang, aber nur zwei am Detektorausgang. Auf Grundlage der Übergangswahrscheinlichkeiten im Kanal und ggf. der a-priori-Wahrscheinlichkeiten der Quelle lässt sich dann berechnen, welche Entscheidung ein bestimmter Detektor bei welchem beobachteten Eingangssymbol treffen würde.
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Jörgi
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Anmeldungsdatum: 07.05.2016
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 07.05.2016, 13:49    Titel: Alt aber immer noch hilfreich... Antworten mit Zitat

Man kann auch von alten Beiträgen noch Infomationen ziehen. Danke! Shocked Rolling Eyes
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rabus34
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Anmeldungsdatum: 24.04.2017
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.04.2017, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Das war eine Hilfe, danke ! Very Happy
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Coni66
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Anmeldungsdatum: 28.06.2017
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28.06.2017, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

rabus34 hat folgendes geschrieben::
Das war eine Hilfe, danke ! Very Happy


Aufjedenfall immernoch sehr nützlich da gebe ich dir recht Very Happy
Genau wie robuste Holzkisten, werden diese Infos auch ne verschwinden Very Happy
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Sbanilina
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Anmeldungsdatum: 11.05.2017
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 14.07.2017, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ja danke für die Hilfe Very Happy
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Tadamm
User
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Anmeldungsdatum: 09.05.2017
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 24.07.2017, 06:49    Titel: Antworten mit Zitat

das ist nett das hier so geholfen wird!
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